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Für Clubbetreiber

Hausverbot digital verwalten

Ein Hausverbot ist schnell ausgesprochen und schwer festzuhalten. Diese Seite beschreibt, woran die übliche Handhabung scheitert, wie VELVET es stattdessen ablegt — und wo bewusst eine Grenze gezogen ist.

Warum reicht die Liste an der Tür nicht?

Weil sie an Menschen hängt statt am Haus. Ein Name auf einem Zettel, ein Foto im Diensthandy, ein Gesicht, das der erfahrene Türsteher kennt — nach dem Schichtwechsel ist davon wenig übrig, nach dem nächsten Personalwechsel nichts mehr.

Dazu kommt der Gedächtnisschwund: Nach einem halben Jahr weiß niemand mehr, warum jemand auf der Liste steht. Ohne Anlass und Datum lässt sich ein Hausverbot weder dem Gast noch dem eigenen Team erklären.

Wer kann ein Hausverbot eintragen, und woran hängt es?

Jede Person im Team mit Scan-Berechtigung — Türsteher wie Servicekräfte. Das ist Absicht: Wenn eine Servicekraft jemanden des Hauses verweist, muss das für die Tür sichtbar sein, sonst lässt der nächste Türsteher denselben Gast wieder herein.

Der Eintrag hängt immer an einem tatsächlichen Scan, nicht an einer frei eingetippten Person. Wer nie an der Tür war, kann auch nicht gesperrt werden. Und das Hausverbot gehört der Location, nicht der Person, die es eingetragen hat.

Gilt das Hausverbot dann auch in anderen Clubs?

Nicht von allein. Ein einzelnes Hausverbot bleibt bei dem Haus, das es erteilt hat — andere Türen sehen es nicht. Erst wenn zwei unabhängige Locations dieselbe Person sperren, wirkt die Sperre im ganzen Netzwerk.

Diese Hürde ist bewusst eingebaut. Sie verhindert, dass eine einzelne Tür jemanden stadtweit aussperrt — sei es aus einem Missverständnis, aus Ärger oder aus schlichter Fehleingabe. Sind sich zwei Häuser unabhängig voneinander einig, ist das ein belastbareres Signal als die Einschätzung eines Abends.

Erfährt der Gast davon?

Ja. Der Gast sieht in seiner App, dass bei dieser Location ein Hausverbot hinterlegt ist. Verdeckte Sperren gibt es nicht.

Der interne Vermerk dagegen bleibt intern: Was das Team für sich notiert, wird dem Gast nicht angezeigt und verlässt die Location auch nicht.

Was passiert bei einem Personalwechsel?

Nichts. Der Eintrag liegt beim Haus, nicht beim Konto der Person, die ihn gesetzt hat. Wer neu anfängt, sieht beim ersten Scan dieselbe Vorgeschichte wie die Kollegin, die seit Jahren an der Tür steht.

Wie fange ich an?

Über das Anmeldeformular für Locations. Die Angaben werden anhand der Gewerbeanmeldung geprüft, danach legen wir die Location an und richten die Zugänge für das Team ein.

Location anmelden

Prüfung anhand der Gewerbeanmeldung, danach richten wir die Zugänge für Ihr Team ein.

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